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SUMMARY:INTERAKTIVE PERFORMANCE: Reflektion & Erinnerung
DESCRIPTION:Spatium Memoriae [ŠTO TE NEMA] Interactive Performance © Photo Ajla Salkić \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				INTERAKTIVE PERFORMANCE\nReflektion & Erinnerung \n			\n				\n				\n				\n				\n				Datum: 16. Mai 2025\nUhrzeit: 9 – 12 Uhr / 14 – 16 Uhr\nOrt: Karmelitenkirche St. Nikolaus \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Künstlerin Aida Šehović lädt zu einer interaktiven Performance ein: Gemeinsam mit Besucher*innen werden die für das ŠTO TE NEMA-Denkmal gesammelten fildžani in das archivarische System der Ausstellung eingeordnet – eine Geste des kollektiven Erinnerns und des gemeinsamen Aufbaus des Spatium Memoriae [ŠTO TE NEMA]. \nAlle sind eingeladen\, im Zeitraum zwischen 9 – 16 Uhr vorbeizukommen und sich aktiv zu beteiligen. \nDie Teilnahme ist offen\, es können auch mehrere Mitglieder von Familien oder Gruppen gemeinsam teilnehmen. Jede Gruppe hat dabei die Gelegenheit\, gemeinsam mit der Künstlerin Teil des Einordnens der Tassen zu sein und mehr über deren Geschichte und Hintergründe zu erfahren. \nPro Stunde können maximal 30 Personen teilnehmen. Eine Anmeldung ist erforderlich. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Portrait of Aida Šehović in Sarajevo by Armin Durgut in 2024. © Aida Šehović \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				AIDA ŠEHOVIĆ \nAida Šehović (geboren 1977 in Banja Luka\, Bosnien und Herzegowina) nutzt Kunst als Werkzeug\, um Modelle für kollektives Erinnern\, Heilen und Widerstand zu schaffen. Zu Beginn des Krieges im Jahr 1992 gezwungen\, ihre Heimat zu verlassen\, lebte sie zunächst als Geflüchtete in der Türkei und in Deutschland\, bevor sie 1997 in die Vereinigten Staaten emigrierte. Sie schloss ihr Bachelorstudium 2002 mit Auszeichnung an der University of Vermont ab und erwarb 2010 ihren Master of Fine Arts am Hunter College als Stipendiatin des Jacob K. Javits-Programms. \nSie ist Gründerin und Betreuerin von ŠTO TE NEMA\, einer gemeinnützigen Organisation\, die sich der Vorstellung und dem Aufbau einer Welt ohne Genozid widmet. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Art Gallery of Western Australia\, im Kanadischen Museum für Menschenrechte\, im Kunsthaus Dresden\, im Historischen Museum von Bosnien und Herzegowina\, im Queens Museum\, im KRAK Zentrum für zeitgenössische Kultur\, in der Galerie Manifesto sowie auf der 58. Biennale von Venedig ausgestellt. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Sie erhielt Stipendien und Förderungen von Organisationen wie Culture Push\, dem Socrates Sculpture Park\, der Foundation for Contemporary Arts und dem Rockefeller Brothers Fund\, neben weiteren. Im Jahr 2021 kehrte sie nach Bosnien und Herzegowina zurück und lebt und arbeitet derzeit in Sarajevo. \nwww.stotenema.org \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Ausgestellte Werke \nAida ŠehovićSPATIUM MEMORIAE [ŠTO TE NEMA]\, 2006–2020über 8.372 gesammelte fildžani (bosnische Kaffeetassen)\, archivarisches RegalVariable Maße© Aida Šehović & ŠTO TE NEMA\, Inc.Regalbau: TTO d.o.o. SarajevoRegaldesign: Aida Šehović\, Melisa Delibegović \nSpatium Memoriae [ŠTO TE NEMA] ist ein Archiv des Denkmals ŠTO TE NEMA\, bestehend aus fildžani (porzellanenen Kaffeetassen ohne Henkel)\, die im Zeitraum von 2006 bis 2020 gesammelt wurden. Die Tassen sind in Regalen arrangiert\, deren Design sich an dem Archivsystem der Internationalen Kommission für Vermisste Personen orientiert\, das zur Aufbewahrung und Identifizierung sterblicher Überreste verwendet wird. Noch immer werden sterbliche Überreste in Massengräbern in ganz Bosnien und Herzegowina entdeckt. Die Tassen wurden über einen Zeitraum von 15 Jahren weltweit gesammelt. Die ersten fildžani für ŠTO TE NEMA wurden von Mitgliedern der Organisation Žene Srebrenice (Frauen von Srebrenica) zusammengetragen\, während Familien der Opfer aus Srebrenica und der umliegenden Region in den folgenden Jahren weiterhin Tassen für das Denkmal spendeten. \nAida ŠehovićŠTO TE NEMA Poster\, 2006–2020Ⓒ Aida Šehović & ŠTO TE NEMA\, Inc.Postergestaltung: Amir BerbićFotografien: Amel Bešlagić\, Carlos Serra\, Ella Gazibara\, Emir Šehanović\, Ismeta Curkić\, Manka Rabije \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Die Veranstaltung ist kostenlos. Aber gerne kannst du einen von dir gewählten Betrag spenden. \n\n			\n				Spenden über PayPal\n			\n				\n				\n				\n				\n				FolgenFolgenFolgen
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SUMMARY:Kunst als Erinnerung – Selbstermächtigung und neue Wege des Gedenkens nach Srebrenica
DESCRIPTION:Adobe Stock – Potocari\, Bosnia and Herzegovina – July 31\, 2019. Site of Memorial to genocida in Srebrenica and Potocari\, ©marketanovakova \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Panel und Vernissage zur Ausstellung Spatium Memoriae [ŠTO TE NEMA]  \n			\n				\n				\n				\n				\n				Datum: 16. Mai 2025\nEinlass: 18:30 Uhr\nPanelbeginn: 19 Uhr\nOrt: Karmelitenkirche St. Nikolaus \nPANEL IN ENGLISCHER SPRACHE mit deutscher Übersetzung \nIm Anschluss: Stehempfang und Eröffnung der Ausstellung \n			\n				\n				\n				\n				\n				Im 30. Jahr nach dem Srebrenica-Genozid\, bei dem 8.372 bosniakische Männer und Jungen ermordet wurden\, laden wir Sie zu einem Panel und der Eröffnung der Ausstellung „Spatium Memoriae [ŠTO TE NEMA]“ ein. Der Genozid von 1995 bleibt eines der schwerwiegendsten Verbrechen in der europäischen Geschicht\, 80 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg. Doch wie können wir uns an diese Tragödie erinnern\, und wie können wir Erinnerung und Gedenkkultur heute und in der Zukunft gestalten? \nErinnerung ist nie nur ein passiver Prozess – sie ist immer auch ein aktiver Akt der Selbstermächtigung. Wie können wir als Gesellschaft und als Individuen aktiv an der Konstruktion von Erinnerung teilnehmen? Welche Rolle spielen dabei Museen\, künstlerische Interventionen und der öffentliche Raum als Plattformen\, die kollektive Erinnerungen nicht nur bewahren\, sondern auch transformieren? Wie können Autor*innen\, Aktivist*innen und Künstler*innen Erinnerungsprozesse in die Hand nehmen\, um die Vergangenheit in die Gegenwart zu holen und sie für die Zukunft zu bewahren? \n			\n				\n				\n				\n				\n				Moderiert von Erwin Aljukić\, wird das Panel von folgenden Referent*innen bereichert: \n			\n				\n				\n				\n				\n				\nAida Šehović – Künstlerin und Gründerin der Organisation „ŠTO TE NEMA“\, die ein nomadisches Denkmal für die Opfer des Srebrenica-Genozids ins Leben gerufen hat. Aida wird aufzeigen\, wie künstlerische Interventionen in den öffentlichen Raum als Werkzeuge der Selbstermächtigung und des Gedenkens dienen können\, indem sie den Prozess des Erinnerns neu gestalten und für die Gemeinschaft zugänglich machen.\n\n\nHasan Nuhanović – Überlebender des Srebrenica-Genozids und engagierter Menschenrechtsaktivist. Hasan wird die Rolle von individuellen Erinnerungen und der Ermächtigung durch das Erzählen von Überlebensgeschichten thematisieren und darüber sprechen\, wie persönliche Erfahrungen zu einem kollektiven Gedenken beitragen können\, das die Selbstbestimmung der Opfer und ihrer Nachkommen in den Mittelpunkt stellt.\n\n\nJasminko Halilović – Gründer des War Museums in Sarajevo\, ausgezeichnet mit dem European Museum of the Year Award. Halilović wird die Bedeutung von Museen als Orte der Selbstermächtigung für Überlebende und ihre Familien erörtern und diskutieren\, wie Museen und archivarische Arbeit Erinnerungen als aktive\, transformative Prozesse gestalten können.\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				In diesem Panel werden wir ergründen\, wie Erinnerung nicht nur ein passiver Rückblick auf die Vergangenheit ist\, sondern ein aktiver Akt der Selbstermächtigung\, der durch Kunst\, Erzählung und institutionelle Arbeit ständig neu gestaltet werden muss. Welche Wege gibt es\, um kollektive Erinnerungen lebendig zu halten und sie so zu gestalten\, dass sie auch in einer post-traumatischen Gesellschaft als Heilung und Widerstand wirken? \nSeid dabei und beteiligt euch an einem Dialog über die aktiven Formen des Gedenkens\, in denen Erinnerung nicht nur als passiver Akt\, sondern als Instrument der Selbstermächtigung verstanden wird\, das uns als Gesellschaft in die Zukunft führt. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Portrait of Aida Šehović in Sarajevo by Armin Durgut in 2024. © Aida Šehović \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				AIDA ŠEHOVIĆ \nAida Šehović (geboren 1977 in Banja Luka\, Bosnien und Herzegowina) nutzt Kunst als Werkzeug\, um Modelle für kollektives Erinnern\, Heilen und Widerstand zu schaffen. Zu Beginn des Krieges im Jahr 1992 gezwungen\, ihre Heimat zu verlassen\, lebte sie zunächst als Geflüchtete in der Türkei und in Deutschland\, bevor sie 1997 in die Vereinigten Staaten emigrierte. Sie schloss ihr Bachelorstudium 2002 mit Auszeichnung an der University of Vermont ab und erwarb 2010 ihren Master of Fine Arts am Hunter College als Stipendiatin des Jacob K. Javits-Programms. \nSie ist Gründerin und Betreuerin von ŠTO TE NEMA\, einer gemeinnützigen Organisation\, die sich der Vorstellung und dem Aufbau einer Welt ohne Genozid widmet. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Art Gallery of Western Australia\, im Kanadischen Museum für Menschenrechte\, im Kunsthaus Dresden\, im Historischen Museum von Bosnien und Herzegowina\, im Queens Museum\, im KRAK Zentrum für zeitgenössische Kultur\, in der Galerie Manifesto sowie auf der 58. Biennale von Venedig ausgestellt. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Sie erhielt Stipendien und Förderungen von Organisationen wie Culture Push\, dem Socrates Sculpture Park\, der Foundation for Contemporary Arts und dem Rockefeller Brothers Fund\, neben weiteren. Im Jahr 2021 kehrte sie nach Bosnien und Herzegowina zurück und lebt und arbeitet derzeit in Sarajevo. \nwww.stotenema.org \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Hasan Nuhanović \nHasan Nuhanović ist Überlebender des Genozids von Srebrenica\, ehemaliger UN-Dolmetscher\, Menschenrechtsaktivist und Autor. Seit fast drei Jahrzehnten setzt er sich für Wahrheit\, Gerechtigkeit und das Gedenken an die Ereignisse von 1995 ein. Als Autor zweier Bücher und durch seine internationale Arbeit gilt er als eine der wichtigsten Stimmen im Kampf gegen das Vergessen. Seine Perspektive verbindet persönliche Erfahrung mit politischem Engagement\, dokumentarischer Genauigkeit und dem Einsatz für eine Erinnerungskultur\, die Verantwortung übernimmt und gesellschaftlichen Wandel ermöglicht. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Hasan Nuhanović wurde 1968 in Zvornik\, einer Stadt im Osten von Bosnien\, geboren. Er studierte Maschinenbau in Sarajevo. Im April 1992\, als sich die dramatischen Entwicklungen im Land ausweiteten\, verließ Hasan seine Studentenunterkunft und zog zu seinen Eltern und seinem Bruder in ihre Heimatstadt Vlasenica. Als ethnische Säuberung und brutale Gewalt gegen die bosnischen Muslime in der Region um sich griffen\, flohen Hasan und seine Familie in die Berge. \nNachdem sie kontinuierlichen Angriffen und Bombardierungen von Land und Luft ausgesetzt waren\, erreichten Hasan und seine Familie zusammen mit Tausenden von Flüchtlingen Ende des Sommers Srebrenica. Die Stadt und die umliegenden Dörfer wurden von der Welt abgeschnitten\, da die serbischen Truppen von allen Seiten angriffen. Die serbischen Behörden blockierten alle Hilfslieferungen auf dem Weg nach Srebrenica. Die Strom- und Wasserversorgung wurde abgestellt\, und die Bevölkerung war Hunger und extremen Lebensbedingungen ausgesetzt. Die Situation verschlechterte sich in den kalten Wintermonaten. \nDie Stadt stand kurz davor\, am 16. April 1993 in die Hände der angreifenden serbischen Truppen zu fallen. Am selben Tag verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 819\, die Srebrenica und die umliegenden Gebiete zu einem UN-Sicherheitsbereich erklärte. Hasan begann\, mit dem Team der UN-Militärbeobachter als Übersetzer zu arbeiten – eine Aufgabe\, die er in den nächsten zwei Jahren erfüllen sollte. \nAls zu Beginn des Juli 1995 ein groß angelegter Angriff auf Srebrenica startete und die UN-Administration versagte\, den Fall des UN-Sicherheitsbereichs zu verhindern\, betraten die serbischen Truppen am 11. Juli die Stadt. Tausende von Flüchtlingen suchten Zuflucht in und um das niederländische UN-Bataillonslager in Potočari\, mehrere Kilometer nördlich von Srebrenica. Zwei Tage später vertrieben die Niederländer alle Flüchtlinge aus dem Lager und übergaben sie den Serben. Als UN-Mitarbeiter durfte Hasan im sicheren Bereich des Lagers bleiben\, aber die Niederländer befahlen\, dass sein Bruder und seine Eltern das Lager verlassen sollten – sie wurden nie wieder lebend gesehen. \nSeitdem setzt sich Hasan Nuhanović dafür ein\, die Wahrheit über den Genozid zu verbreiten. Im Rahmen seiner Kampagne für Wahrheit und Gerechtigkeit hat er vor verschiedenen Foren und Institutionen weltweit ausgesagt. In enger Zusammenarbeit mit den Müttern von Srebrenica und anderen Überlebenden spielte er eine wichtige Rolle bei der Errichtung des Srebrenica-Genozid-Gedenkmals in Potočari. \nUm Gerechtigkeit für seine ermordete Familie und andere Opfer zu erlangen\, hat Hasan rechtliche Schritte vor dem niederländischen Zivilgericht unternommen. Am 6. September 2013 entschied der Oberste Gerichtshof der Niederlande\, dass der Staat der Niederlande für den Tod von Hasans Familienmitgliedern verantwortlich ist. Dieses wegweisende Urteil setzte einen wichtigen Präzedenzfall im internationalen Recht hinsichtlich des Verhaltens von Truppen\, die unter der UN-Flagge dienen. \nHasan ist Autor von zwei Büchern: „Zbijeg/The Last Refuge“ (2012)\, das 2020 auch auf Türkisch unter dem Titel „Son Sığınak“ veröffentlicht wurde\, und „Under the UN Flag“ (2007). In „The Last Refuge“ beschreibt Hasan die Ereignisse\, die sich im Osten Bosniens abspielten\, bevor die Stadt Srebrenica zu einem UN-Sicherheitsbereich erklärt wurde\, während das Buch „Under the UN Flag“ eine detaillierte Dokumentation der Ereignisse im Juli 1995 bietet. \nHeute arbeitet Hasan als strategischer Planungsberater für das Srebrenica-Genozid-Gedenkzentrum. \nwww.srebrenicamemorial.org \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Jasminko Halilović \nJasminko Halilović ist der Gründer und Generaldirektor des War Childhood Museum (WCM)\, dem weltweit einzigen Museum\, das sich den Erfahrungen von Kindern widmet\, die vom Krieg betroffen sind. Das WCM erhielt den Museums-Preis des Europarats im Rahmen des Programms „European Museum of the Year“. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Jasminko ist seit seinem 16. Lebensjahr Unternehmer und hat mehrere Unternehmen mitgegründet\, bevor er sich vollständig seiner gemeinnützigen Initiative\, dem War Childhood Museum\, widmete. Jasminko hat mehrere Bücher geschrieben und bearbeitet\, darunter das preisgekrönte „War Childhood“\, das in sechs Sprachen übersetzt wurde. Er war als Hauptredner auf Konferenzen in mehr als 15 Ländern tätig\, die sich mit Museen\, Friedensarbeit und Unternehmertum befassen. Jasminko hält regelmäßig Vorträge an Universitäten weltweit und hat Beiträge in Medien wie The Huffington Post\, Asahi Shimbun und Politico veröffentlicht. \n2018 wurde er der erste Bosnier in der Forbes-Liste „30 unter 30“ in Europa\, und 2023 wurde er als European Young Leader (EYL40) ausgezeichnet. \nwww.jasminkohalilovic.com \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				© Dennis König Photographie \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Erwin Aljukić \nErwin Aljukić\, geboren am 28. März 1977 in Ulm als Sohn ehemals jugoslawischer Gastarbeiter\, aus einer bosnisch-muslimischen Familie stammend\, ist Schauspieler\, Tänzer\, Sprecher und Model. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Erste Bühnenerfahrungen sammelte er am Ulmer Podium. Einem breiten Publikum wurde Aljukić durch seine langjährige Rolle als EDV-Techniker Frederik Neuhaus in der ARD-Serie Marienhof bekannt\, in der er von 1998 bis zur Einstellung im Jahr 2011 zum Hauptcast gehörte. Parallel hierzu studierte er Modejournalismus an der Akademie Modedesign (Thema seiner Diplomarbeit: „Mode und Islam“). \nAuch in weiteren Produktionen war er zu sehen\, etwa in der Kino- Komödie Wo ist Fred? als Niklas oder in der TV-Produktion „Kroymann“. Bevor er 2018 Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt wurde\, kam er in Berührung mit dem zeitgenössischen Tanz\, was ihn zu Zusammenarbeiten mit etwa der Candoco Dance Company in London\, Axis in Kalifornien oder Choreographen wie Doris Uhlich in Wien brachte. \nSeit 2020 ist er festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. \nParallel zu seiner Arbeit engagierte sich Aljukić stets als Person des öffentlichen Lebens für die Rechte der LGBTQ-Community (etwa in der Kampagne #actout)\, Menschen mit Behinderung (als Botschafter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes) oder von Migranten (z.B. durch zahlreiche Aktivitäten als Botschafter des Münchner Vereins „Hilfe von Mensch zu Mensch“). \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Die Veranstaltung ist kostenlos. Aber gerne kannst du einen von dir gewählten Betrag spenden. \n\n			\n				Spenden über PayPal\n			\n				\n				\n				\n				\n				FolgenFolgenFolgen
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SUMMARY:ŠTO TE NEMA Monument Lab – Erinnerung als Widerstand
DESCRIPTION:ŠTO TE NEMA Monument LAB © Photo Amina Hečimović \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				WORKSHOP: ŠTO TE NEMA Monument Lab – Erinnerung als Widerstand \n			\n				\n				\n				\n				\n				Datum: 17. Mai 2025\nUhrzeit: 11 – 14 Uhr\nOrt: Karmelitenkirche St. Nikolaus \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Dieser Workshop\, geleitet von Aida Šehović\, bringt die Teilnehmenden im Ritual der bosnischen Kaffeekultur zusammen\, um die Beziehung zwischen Erinnerung\, Kunst und Gemeinschaft zu erforschen – insbesondere in Kontexten\, die von Genozid betroffen sind. \nDurch Zeichnung\, Schreiben und gemeinsames Lesen wird reflektiert\, wie kollektives Gedenken unser Verständnis des Genozids von Srebrenica prägt und wie Denkmäler zu Werkzeugen von Widerstand und Heilung werden können. \nZiel des Workshops ist es\, inklusive Räume für Solidarität\, Empathie und gemeinsames Erinnern zu schaffen. Gleichzeitig wird ein tieferes Verständnis dafür entwickelt\, wie öffentliche Denkmäler als Ausdruck kollektiver Erinnerung gestaltet\, gepflegt und weiterentwickelt werden können. \nDieser Workshop ist Teil der laufenden Entwicklung von ŠTO TE NEMA hin zu einem dauerhaften\, inklusiven Denkmal – und lädt zum Dialog darüber ein\, wie Gemeinschaften neue Erinnerungsorte für die Zukunft schaffen können. \n			\n				\n				\n				\n				\n				? Anmeldung erforderlich\n? Teilnahmegebühr: 10 EUR\n			\n				\n				\n				\n				\n				Für diesen Workshop gibt es insgesamt 20 Plätze:\n10 kostenpflichtige Plätze (10 €) können direkt über das Buchungssystem reserviert werden.\nWeitere 10 kostenfreie Plätze stehen speziell für Geflüchtete und Schüler*innen zur Verfügung. Diese können per E-Mail unter Angabe des Teilnahmestatus angefragt werden: info∂ausarten.org | Betreff: Kostenfreier Platz – ŠTO TE NEMA Workshop \n			\n				\n				\n				\n				\n				Seid dabei\, um über Erinnerung\, Kunst und Widerstand nachzudenken und gemeinsam zu lernen\, wie wir als Gesellschaft den Erinnerungsprozess gestalten können. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Portrait of Aida Šehović in Sarajevo by Armin Durgut in 2024. © Aida Šehović \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				AIDA ŠEHOVIĆ \nAida Šehović (geboren 1977 in Banja Luka\, Bosnien und Herzegowina) nutzt Kunst als Werkzeug\, um Modelle für kollektives Erinnern\, Heilen und Widerstand zu schaffen. Zu Beginn des Krieges im Jahr 1992 gezwungen\, ihre Heimat zu verlassen\, lebte sie zunächst als Geflüchtete in der Türkei und in Deutschland\, bevor sie 1997 in die Vereinigten Staaten emigrierte. Sie schloss ihr Bachelorstudium 2002 mit Auszeichnung an der University of Vermont ab und erwarb 2010 ihren Master of Fine Arts am Hunter College als Stipendiatin des Jacob K. Javits-Programms. \nSie ist Gründerin und Betreuerin von ŠTO TE NEMA\, einer gemeinnützigen Organisation\, die sich der Vorstellung und dem Aufbau einer Welt ohne Genozid widmet. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Art Gallery of Western Australia\, im Kanadischen Museum für Menschenrechte\, im Kunsthaus Dresden\, im Historischen Museum von Bosnien und Herzegowina\, im Queens Museum\, im KRAK Zentrum für zeitgenössische Kultur\, in der Galerie Manifesto sowie auf der 58. Biennale von Venedig ausgestellt. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Sie erhielt Stipendien und Förderungen von Organisationen wie Culture Push\, dem Socrates Sculpture Park\, der Foundation for Contemporary Arts und dem Rockefeller Brothers Fund\, neben weiteren. Im Jahr 2021 kehrte sie nach Bosnien und Herzegowina zurück und lebt und arbeitet derzeit in Sarajevo. \nwww.stotenema.org
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SUMMARY:Spatium Memoriae – Archiv des Denkmals ŠTO TE NEMA in München
DESCRIPTION:Spatium Memoriae [ŠTO TE NEMA] © Photo Ajla Salkić \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Ausstellung: Spatium Memoriae – Das Archiv des Denkmals ŠTO TE NEMA in München \n			\n				\n				\n				\n				\n				Datum: 18. – 24. Mai 2025\nUhrzeit: Täglich 12 – 19 Uhr\nOrt: Karmelitenkirche St. Nikolaus \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Nach fünfzehn Jahren als lebendiges\, wanderndes Denkmal für den Genozid in Srebrenica wird das künstlerische Projekt ŠTO TE NEMA erstmals in Deutschland präsentiert – in Form eines Archivs unter dem Titel Spatium Memoriae (lat. „Raum des Erinnerns“). \nVon 2006 bis 2020 wuchs ŠTO TE NEMA in Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften und der bosnisch-herzegowinischen Diaspora in den USA und Europa. Das von der bosnisch-amerikanischen Künstlerin Aida Šehović initiierte Projekt wurde als partizipatives\, nomadisches Denkmal im öffentlichen Raum konzipiert – gewidmet dem kollektiven Gedenken an die Opfer des Genozids von Srebrenica. Jedes Jahr am 11. Juli wurden auf öffentlichen Plätzen – von New York bis Genf – Tausende von fildžani (kleine\, henkellose Kaffeetassen aus Porzellan) aufgestellt\, in die Besucher*innen und Freiwillige bosnischen Kaffee einschenkten und ihn „ungesüßt“ und „ungetrunken“ als Zeichen des Gedenkens zurückließen. Bis 2020 wurden über 8.372 fildžani überwiegend aus dem Besitz von Familienangehörigen der Opfer des Genozids sowie von Bosnier*innen aus aller Welt zusammengetragen – eine Tasse für jedes einzelne Opfer. \nDie letzte Aufstellung dieses lebendigen Denkmals fand 2020 im Gedenkzentrum Srebrenica statt. Derzeit wird in Zusammenarbeit mit der preisgekrönten Architektin Arna Mačkić an einem dauerhaften Denkmal gearbeitet. \nDie Ausstellung Spatium Memoriae [ŠTO TE NEMA]  wird nun erstmals in München gezeigt und präsentiert das Archiv des Denkmals mit den originalen fildžani\, gesammelt über 15 Jahre. Die Tassen werden in einem archivarischen System präsentiert\, das sich an der Methodik der Internationalen Kommission für vermisste Personen (ICMP) orientiert – als symbolischer Hinweis auf die traurige Realität\, dass immer noch Überreste der Opfer in Massengräbern in Bosnien und Herzegowina entdeckt werden. \nSpatium Memoriae ist nicht nur ein Ort des Erinnerns\, sondern auch ein Raum für Bildung und Auseinandersetzung. Die Ausstellung erinnert daran\, dass Krieg\, massenhafte Gewalt und Menschenrechtsverletzungen – auch dreißig Jahre nach Srebrenica – eine weltweite Bedrohung darstellen. In diesem Kontext wird Kunst zu einem Instrument des Widerstands\, der Prävention und der Heilung. \nDie Ausstellung führt Besucher*innen an die emotionalen\, persönlichen und historischen Dimensionen des Genozids heran und betont die zentrale Rolle von Kunst in gesellschaftlichem Wandel und der Prävention systematischer Gewalt. Durch kollektives Erinnern lädt Spatium Memoriae dazu ein\, eine Welt ohne Genozid aktiv mitzugestalten. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Portrait of Aida Šehović in Sarajevo by Armin Durgut in 2024. © Aida Šehović \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				AIDA ŠEHOVIĆ \nAida Šehović (geboren 1977 in Banja Luka\, Bosnien und Herzegowina) nutzt Kunst als Werkzeug\, um Modelle für kollektives Erinnern\, Heilen und Widerstand zu schaffen. Zu Beginn des Krieges im Jahr 1992 gezwungen\, ihre Heimat zu verlassen\, lebte sie zunächst als Geflüchtete in der Türkei und in Deutschland\, bevor sie 1997 in die Vereinigten Staaten emigrierte. Sie schloss ihr Bachelorstudium 2002 mit Auszeichnung an der University of Vermont ab und erwarb 2010 ihren Master of Fine Arts am Hunter College als Stipendiatin des Jacob K. Javits-Programms. \nSie ist Gründerin und Betreuerin von ŠTO TE NEMA\, einer gemeinnützigen Organisation\, die sich der Vorstellung und dem Aufbau einer Welt ohne Genozid widmet. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Art Gallery of Western Australia\, im Kanadischen Museum für Menschenrechte\, im Kunsthaus Dresden\, im Historischen Museum von Bosnien und Herzegowina\, im Queens Museum\, im KRAK Zentrum für zeitgenössische Kultur\, in der Galerie Manifesto sowie auf der 58. Biennale von Venedig ausgestellt. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Sie erhielt Stipendien und Förderungen von Organisationen wie Culture Push\, dem Socrates Sculpture Park\, der Foundation for Contemporary Arts und dem Rockefeller Brothers Fund\, neben weiteren. Im Jahr 2021 kehrte sie nach Bosnien und Herzegowina zurück und lebt und arbeitet derzeit in Sarajevo. \nwww.stotenema.org \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Veranstaltet von ausARTen – Perspektivwechsel durch Kunst (München) in Partnerschaft mit ŠTO TE NEMA\, Inc. \nŠTO TE NEMA ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Sarajevo und New York. Sie nutzt Kunst als Werkzeug für Heilung\, Widerstand und aktives Erinnern. Sie ist aus dem gleichnamigen künstlerischen Projekt hervorgegangen\, das dem Genozid in Srebrenica gewidmet ist. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Ausgestellte Werke \nAida ŠehovićSPATIUM MEMORIAE [ŠTO TE NEMA]\, 2006–2020über 8.372 gesammelte fildžani (bosnische Kaffeetassen)\, archivarisches RegalVariable Maße© Aida Šehović & ŠTO TE NEMA\, Inc.Regalbau: TTO d.o.o. SarajevoRegaldesign: Aida Šehović\, Melisa Delibegović \nSpatium Memoriae [ŠTO TE NEMA] ist ein Archiv des Denkmals ŠTO TE NEMA\, bestehend aus fildžani (porzellanenen Kaffeetassen ohne Henkel)\, die im Zeitraum von 2006 bis 2020 gesammelt wurden. Die Tassen sind in Regalen arrangiert\, deren Design sich an dem Archivsystem der Internationalen Kommission für Vermisste Personen orientiert\, das zur Aufbewahrung und Identifizierung sterblicher Überreste verwendet wird. Noch immer werden sterbliche Überreste in Massengräbern in ganz Bosnien und Herzegowina entdeckt. Die Tassen wurden über einen Zeitraum von 15 Jahren weltweit gesammelt. Die ersten fildžani für ŠTO TE NEMA wurden von Mitgliedern der Organisation Žene Srebrenice (Frauen von Srebrenica) zusammengetragen\, während Familien der Opfer aus Srebrenica und der umliegenden Region in den folgenden Jahren weiterhin Tassen für das Denkmal spendeten. \nAida ŠehovićŠTO TE NEMA Poster\, 2006–2020Ⓒ Aida Šehović & ŠTO TE NEMA\, Inc.Postergestaltung: Amir BerbićFotografien: Amel Bešlagić\, Carlos Serra\, Ella Gazibara\, Emir Šehanović\, Ismeta Curkić\, Manka Rabije \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Die Veranstaltung ist kostenlos. Aber gerne kannst du einen von dir gewählten Betrag spenden. \n\n			\n				Spenden über PayPal\n			\n				\n				\n				\n				\n				FolgenFolgenFolgen
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SUMMARY:Dokumentarfilm: Where Have You Been
DESCRIPTION:film still Where Have You Been | © Pinch Media Film Ltd and ŠTO TE NEMA\, Inc. \n			\n				\n				\n				\n				\n				Where Have You Been – Dokumentarfilm (89 Min.)\nFilmvorführung und anschließende Diskussion mit Aida Šehović und Mirko Pincelli \nPREMIERE MIT DEUTSCHEN Untertiteln \n			\n				\n				\n				\n				\n				Datum: 18. Mai 2025Uhrzeit: 17 UhrOrt: NS-Dokumentationszentrum München \n			\n				\n				\n				\n				\n				In partnerschaftlicher Kooperation: NS-Dokumentationszentrum München \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Design by Ideologija Sarajevo. | © Pinch Media Film Ltd and ŠTO TE NEMA\, Inc. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Dreißig Jahre nach dem ersten Völkermord in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg suchen Überlebende in Bosnien und Herzegowina weiterhin nach ihren vermissten Angehörigen. Der Dokumentarfilm Where Have You Been begleitet die bosnisch-amerikanische Künstlerin Aida Šehović auf ihrer Reise mit ŠTO TE NEMA\, einem partizipatorischen\, nomadischen Denkmal für die Opfer des Genozids von Srebrenica. Nach 15 Jahren weltweiter Wanderschaft findet das Denkmal seinen endgültigen Ruheort. Am Ort des Verbrechens versammeln sich Hinterbliebene\, um tausende kleine Keramik-Kaffeetassen zu füllen – jede einzelne steht für ein verlorenes Leben. Während des gemeinsamen Trauerns bleiben drängende Fragen: \n			\n				\n				\n				\n				\n				\nWas bedeutet Nie wieder in einer Welt\, in der Täter ungestraft bleiben?\nWie können Kunst und Empathie die Leere füllen\, die unermesslicher Verlust und tiefes Trauma hinterlassen haben?\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Nach der Filmvorführung diskutieren die Künstlerin Aida Šehović und der Regisseur Mirko Pincelli über Erinnerung\, Kunst als Widerstand und die Verantwortung\, Geschichte sichtbar zu machen. Aida Šehović ist eine bosnisch-amerikanische Künstlerin\, deren Werk öffentliche Kunst\, sozial engagierte Kunst\, Skulptur\, Zeichnung und zeitbasierte Medien umfasst. Sie ist die Gründerin und Hüterin von ŠTO TE NEMA. Mirko Pincelli ist ein preisgekrönter italienischer Regisseur und Kameramann mit einem Hintergrund im Fotojournalismus. Er ist bekannt für seine Arbeiten im Bereich Spiel- und Dokumentarfilm und Mitbegründer von Pinch Media Film Ltd. \n			\n				\n				\n				\n				\n				Für mehr Informationen: pinch-media.com → Download des Film Press Kits / der Broschüre: Englisch (PDF) | Bosnisch (PDF) \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Trailer zum Film “Where Have You Been”\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n					\n			\n				\n					\n				\n			\n			\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Produktion: Pinch Media Film Ltd & ŠTO TE NEMA\, Inc. \nPinch Media Film Ltd. ist eine unabhängige Filmproduktionsfirma mit Sitz in London\, Hongkong und Rom. Ihr Fokus liegt auf innovativen\, kreativen und mutigen filmischen Erzählformen\, die Grenzen ausloten und neue Perspektiven eröffnen. \nŠTO TE NEMA ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Sarajevo und New York City. Sie ist aus dem nomadischen Denkmal für den Genozid von Srebrenica entstanden und nutzt Kunst als Werkzeug für Heilung\, Widerstand und aktives Erinnern. \nwww.pinch-media.com\nwww.stotenema.org \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Portrait of Aida Šehović in Sarajevo by Armin Durgut in 2024. © Aida Šehović \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				AIDA ŠEHOVIĆ \nAida Šehović (geboren 1977 in Banja Luka\, Bosnien und Herzegowina) nutzt Kunst als Werkzeug\, um Modelle für kollektives Erinnern\, Heilen und Widerstand zu schaffen. Zu Beginn des Krieges im Jahr 1992 gezwungen\, ihre Heimat zu verlassen\, lebte sie zunächst als Geflüchtete in der Türkei und in Deutschland\, bevor sie 1997 in die Vereinigten Staaten emigrierte. Sie schloss ihr Bachelorstudium 2002 mit Auszeichnung an der University of Vermont ab und erwarb 2010 ihren Master of Fine Arts am Hunter College als Stipendiatin des Jacob K. Javits-Programms. \nSie ist Gründerin und Betreuerin von ŠTO TE NEMA\, einer gemeinnützigen Organisation\, die sich der Vorstellung und dem Aufbau einer Welt ohne Genozid widmet. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Art Gallery of Western Australia\, im Kanadischen Museum für Menschenrechte\, im Kunsthaus Dresden\, im Historischen Museum von Bosnien und Herzegowina\, im Queens Museum\, im KRAK Zentrum für zeitgenössische Kultur\, in der Galerie Manifesto sowie auf der 58. Biennale von Venedig ausgestellt. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Sie erhielt Stipendien und Förderungen von Organisationen wie Culture Push\, dem Socrates Sculpture Park\, der Foundation for Contemporary Arts und dem Rockefeller Brothers Fund\, neben weiteren. Im Jahr 2021 kehrte sie nach Bosnien und Herzegowina zurück und lebt und arbeitet derzeit in Sarajevo. \nwww.stotenema.org \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Foto von Sudestival – © LIFE IN FRAMES \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Mirko Pincelli \nMirko Pincelli ist ein preisgekrönter Regisseur von Spiel- und Dokumentarfilmen mit einer ausgeprägten Expertise im Bereich Fotojournalismus in Postkonfliktregionen. Er schloss sein Studium der Fotografie (mit Auszeichnung) an der University of East London ab und gründete 2010 das Unternehmen Pinch Media. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Mirko hat Dokumentarfilme für Organisationen wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz\, den Holocaust Memorial Day Trust und die Vereinten Nationen gedreht und produziert. Dabei arbeitete er in Regionen Europas\, des Nahen Ostens\, der USA und Südostasiens. Sein Debüt-Dokumentarfilm Uspomene 677 (2011) wurde für das Raindance Film Festival ausgewählt und nominiert und anschließend im Frontline Club in London gezeigt. Der Film wird weltweit von der Vertriebsagentur Journeyman Pictures vertreten. \nEs folgte My Words and I\, den Mirko 2013 drehte und filmte. Der Film wurde für das Raindance Film Festival ausgewählt und lief anschließend in italienischen Kinos. Danach entstand Fishermen’s Conversation\, der auf über 15 internationalen Filmfestivals präsentiert wurde. \nIm Jahr 2014 realisierte er die Serie Ordinary Heroes\, die in Bosnien spielt und von PCRC produziert wurde. Die Serie wurde mit dem UN Intercultural Innovation Award ausgezeichnet. \n2017 führte Mirko Regie bei seinem Spielfilmdebüt The Habit of Beauty\, das auf über 30 internationalen Filmfestivals gezeigt wurde – darunter in Montreal und Rom – und mehrere Auszeichnungen erhielt. In den Hauptrollen: BAFTA-Preisträger Noel Clarke\, die italienische Schauspielerin Francesca Neri und der aufstrebende\, BAFTA-nominierte Nico Mirallegro. \n2022 co-regierte er den Film Parlate a bassa voce\, der beim Torino Film Festival Premiere feierte. Sein neuestes Werk\, Still Standing\, ein hybrid erzählter Spielfilm-Dokumentarfilm\, der in Asien und im Nahen Osten gedreht wurde\, feierte seine Premiere in Kinos in Spanien und Hongkong und wurde kürzlich vom FAST Streaming Channel des TIME Magazine übernommen. \nDerzeit arbeitet Mirko an der Entwicklung von Odyssey\, einem Spielfilm\, der vor der lebendigen Kulisse von Hongkong\, Indien und Pakistan spielt. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Die Veranstaltung ist kostenlos. Aber gerne kannst du einen von dir gewählten Betrag spenden. \n\n			\n				Spenden über PayPal\n			\n				\n				\n				\n				\n				FolgenFolgenFolgen
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SUMMARY:Die Verantwortung des Gedenkens
DESCRIPTION:Adobe Stock | Srebrenica Memorial Center\, Bosnia-Herzegovina\, © as-artmedia \n			\n				\n				\n				\n				\n				Vortragsabend \nDie Verantwortung des Gedenkens: Erinnerungskultur vom Holocaust zu Srebrenica – Lehren für Europa  \nErinnern als Weg zur Heilung \n			\n				\n				\n				\n				\n				Datum: 21. Mai 2025Uhrzeit: 19 UhrOrt: Karmelitenkirche St. Nikolaus \n			\n				\n				\n				\n				\n				Referent*innen\nProf. Dr. Markus Gloe\nOStRin Havva Doksar\nFabian Heindl  \n			\n				\n				\n				\n				\n				Erinnerungskultur stellt eine zentrale Säule kollektiver Identitätsbildung dar und fungiert als gesellschaftlicher Mechanismus zur historischen Aufarbeitung\, ethischen Selbstvergewisserung und politischen Verantwortungsübernahme. In Staaten\, die durch schwere historische Traumata geprägt sind\, wie im Fall Deutschlands durch die Verbrechen des Nationalsozialismus und im Falle Bosnien-Herzegowinas durch den Genozid von Srebrenica\, bildet eine reflektierte\, institutionalisierte und partizipative Erinnerungskultur nicht nur eine moralische Verpflichtung gegenüber den Opfern\, sondern auch eine unabdingbare Voraussetzung für gesellschaftliche Resilienz\, demokratische Stabilität und langfristige Friedenssicherung.  \nDer Vortragsabend richtet sich diesen inhaltlichen Schwerpunkten und verdeutlicht die deutsche Auseinandersetzung mit dem Holocaust als ein paradigmatisches Modell der Vergangenheitsbewältigung. Es wird dabei verdeutlicht\, dass Erinnerung kein statisches Gedenken ist\, sondern ein dynamischer Prozess\, der über Generationen hinweg politische\, pädagogische sowie kulturelle Kontexte formt und durch eine enge Verzahnung staatlicher\, zivilgesellschaftlichen Engagements sowie pädagogischer Vermittlungsarbeit gestützt werden muss.  \nAn diesem Abend soll zudem der Bezug zur Erinnerungskultur in Srebrenica hervorgehoben werden\, da ein bewusster und öffentlicher Umgang mit dem Genozid nicht nur eine moralische Verpflichtung gegenüber den Opfern darstellt\, sondern zugleich eine essentielle Grundlage zum einen für die gesellschaftliche Heilung und zum anderen für die demokratische Entwicklung des politischen Systems des vielschichtigen Gemeinwesens in Bosnien-Herzegowina bildet. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				In Partnerschaftlicher Kooperation: \n			\n				\n				\n				\n				\n				Ludwig-Maximilians-Universität München\nGeschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft\nLehreinheit Politische Bildung und Didaktik der Sozialkunde / Politik und Gesellschaft  \n(Aktuelles Forschungsprojekt: „Die Kinder des Balkans – Zwischen Identitätsfindung\, Nationalbewusstsein und Religiosität“) \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Die Veranstaltung ist kostenlos. Aber gerne kannst du einen von dir gewählten Betrag spenden. \n\n			\n				Spenden über PayPal\n			\n				\n				\n				\n				\n				FolgenFolgenFolgen
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