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ŠTO TE NEMA Monument Lab – Erinnerung als Widerstand

ŠTO TE NEMA Monument LAB © Photo Amina Hečimović
WORKSHOP: ŠTO TE NEMA Monument Lab – Erinnerung als Widerstand
Datum: 17. Mai 2025
Uhrzeit: 11 – 14 Uhr
Ort: Karmelitenkirche St. Nikolaus
Dieser Workshop, geleitet von Aida Šehović, bringt die Teilnehmenden im Ritual der bosnischen Kaffeekultur zusammen, um die Beziehung zwischen Erinnerung, Kunst und Gemeinschaft zu erforschen – insbesondere in Kontexten, die von Genozid betroffen sind.
Durch Zeichnung, Schreiben und gemeinsames Lesen wird reflektiert, wie kollektives Gedenken unser Verständnis des Genozids von Srebrenica prägt und wie Denkmäler zu Werkzeugen von Widerstand und Heilung werden können.
Ziel des Workshops ist es, inklusive Räume für Solidarität, Empathie und gemeinsames Erinnern zu schaffen. Gleichzeitig wird ein tieferes Verständnis dafür entwickelt, wie öffentliche Denkmäler als Ausdruck kollektiver Erinnerung gestaltet, gepflegt und weiterentwickelt werden können.
Dieser Workshop ist Teil der laufenden Entwicklung von ŠTO TE NEMA hin zu einem dauerhaften, inklusiven Denkmal – und lädt zum Dialog darüber ein, wie Gemeinschaften neue Erinnerungsorte für die Zukunft schaffen können.
? Teilnahmegebühr: 10 EUR
Für diesen Workshop gibt es insgesamt 20 Plätze:
10 kostenpflichtige Plätze (10 €) können direkt über das Buchungssystem reserviert werden.
Weitere 10 kostenfreie Plätze stehen speziell für Geflüchtete und Schüler*innen zur Verfügung. Diese können per E-Mail unter Angabe des Teilnahmestatus angefragt werden: info∂ausarten.org | Betreff: Kostenfreier Platz – ŠTO TE NEMA Workshop
Seid dabei, um über Erinnerung, Kunst und Widerstand nachzudenken und gemeinsam zu lernen, wie wir als Gesellschaft den Erinnerungsprozess gestalten können.
Portrait of Aida Šehović in Sarajevo by Armin Durgut in 2024. © Aida Šehović
AIDA ŠEHOVIĆ
Aida Šehović (geboren 1977 in Banja Luka, Bosnien und Herzegowina) nutzt Kunst als Werkzeug, um Modelle für kollektives Erinnern, Heilen und Widerstand zu schaffen. Zu Beginn des Krieges im Jahr 1992 gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, lebte sie zunächst als Geflüchtete in der Türkei und in Deutschland, bevor sie 1997 in die Vereinigten Staaten emigrierte. Sie schloss ihr Bachelorstudium 2002 mit Auszeichnung an der University of Vermont ab und erwarb 2010 ihren Master of Fine Arts am Hunter College als Stipendiatin des Jacob K. Javits-Programms.
Sie ist Gründerin und Betreuerin von ŠTO TE NEMA, einer gemeinnützigen Organisation, die sich der Vorstellung und dem Aufbau einer Welt ohne Genozid widmet. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Art Gallery of Western Australia, im Kanadischen Museum für Menschenrechte, im Kunsthaus Dresden, im Historischen Museum von Bosnien und Herzegowina, im Queens Museum, im KRAK Zentrum für zeitgenössische Kultur, in der Galerie Manifesto sowie auf der 58. Biennale von Venedig ausgestellt.
Sie erhielt Stipendien und Förderungen von Organisationen wie Culture Push, dem Socrates Sculpture Park, der Foundation for Contemporary Arts und dem Rockefeller Brothers Fund, neben weiteren. Im Jahr 2021 kehrte sie nach Bosnien und Herzegowina zurück und lebt und arbeitet derzeit in Sarajevo.

