Ausstellung “Wir sind das Stadtbild”
Die Fotoausstellung zeigt persönliche Werke junger Menschen rund um den Münchner Hauptbahnhof, die Fragen zu Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und Ausgrenzung im urbanen Raum erkunden.
ausARTen
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Die Fotoausstellung zeigt persönliche Werke junger Menschen rund um den Münchner Hauptbahnhof, die Fragen zu Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und Ausgrenzung im urbanen Raum erkunden.
Ein kreativer Workshop zu spirituellen und kulturellen Verbindungen zwischen Afrika und Lateinamerika, bei dem sich Teilnehmende durch Kunst, Malerei und Nähen mit Identität, Erinnerung und Widerstand auseinandersetzen.
Künstlerinnen diskutieren über Hip-Hop sowie afrikanische Musiktraditionen als Mittel für Nachwuchsförderung, kulturellen Ausdruck und das Zelebrieren der eigenen Identität.
Die Rapper Matador und Waseem bringen zusammen mit Münchner Gästen mitreißenden Hip-Hop auf die Bühne, der internationale Jugendarbeit, afrikanische Kulturen und Haltung verbindet.
Workshop, in dem eigene Poetry- und Rap-Texte zu Erfahrungen mit antimuslimischem Rassismus entstehen – ein Raum für Empowerment, kreativen Ausdruck und gegenseitige Stärkung.
Expert*innen beleuchten die Debatte um das „Stadtbild“ neu und analysieren kritisch das Zusammenspiel von Klassismus, Rassismus sowie Männlichkeitsbildern im öffentlichen Raum.
Expert*innen diskutieren interdisziplinär über Empowerment-Strategien, persönliche Resilienz und wirksame Handlungsmöglichkeiten gegen antimuslimischen Rassismus.
Ein offener Workshop zur kreativen Auseinandersetzung mit Erinnerung, Identität und eigenen Geschichten durch Schreiben und Austausch – mit Option zur Textpräsentation bei „ECHO 92“.
Nach einem einführenden Vortrag über die Hintergründe des Massakers von Srebrenica häkeln Teilnehmende gemeinsam die symbolische Blume der Erinnerung als Zeichen der Solidarität und Hoffnung.
Palästinensische Tatreez – von der UNESCO als wichtiges immaterielles Kulturerbe anerkannt – ist mehr als Stickerei: Sie erzählt Geschichten mit Nadel und Faden.
Expertinnen sprechen über den Wandel der Erinnerungskultur und erkunden, wie Kunst, Literatur und digitale Medien neue Perspektiven für das Gedenken in einer pluralen Gesellschaft eröffnen.
Die Autorin Hila Amit liest aus ihrem Werk über queere Protagonist*innen aus Israel und Palästina und gibt einfühlsame Einblicke in Themen wie Identität, Trauma und soziale Diversität.
Kreativer Workshop zur traditionellen türkisch-islamischen Marmorierkunst Ebru, bei dem Teilnehmende auf Wasser malen und historische Techniken mit abstrakten Formen verbinden.
Eine musikalisch-performative Erinnerung aus der bosnischen Diaspora, die durch Texte und Musik das Gedenken an den Genozid von Srebrenica, Krieg und Flucht generationenübergreifend erfahrbar macht.
In diesem kreativen Workshop erlernen Teilnehmende den Umgang mit Polymer Clay und gestalten unter Anleitung eigene, einzigartige Schmuckstücke.
Grußwort für das AusARTen-Festival
Liebe Münchnerinnen, liebe Münchner, das AusARTen-Festival wirbt für einen gesellschaftlichen Perspektivwechsel mit Hilfe von Kunst und Kultur. Es hat zum Ziel, mit den Teilnehmenden neue Wege zu erkunden, wie sich Freiheit, Toleranz und Akzeptanz erkämpfen lassen, auch und gerade für Mitmenschen, die von Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung betroffen sind. Wie wäre unsere Gesellschaft frei von Rassismus und Hass?, diese Frage schafft einen Möglichkeitsraum, in dem ohne Zwänge und Ängste reale Utopien erdacht und religiöse und kulturelle Grenzen überwunden werden. Dabei haben die jungen Akteurinnen und Akteuren die Möglichkeit, sich vorurteilsfrei zu begegnen und kulturübergreifend voneinander zu lernen. Die Landeshauptstadt München unterstützt das AusARTen-Festival. Besonders erfreulich ist der inklusive Ansatz. Als visionäres und intersektionales Festival findet es dieses Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Ich freue mich, dass ich als Bürgermeisterin die Schirmpatenschaft für AusARTen übernehmen darf. Ein besonderes Festival wünscht Ihnen Katrin Habenschaden Bürgermeisterin