Worte als Widerstand – Empowerment durch Schreiben

Workshop “Worte als Widerstand” – Empowerment durch Schreiben
Mit Waseem & Imen Belajouza
📅 Sonntag, 11.10.2026
🕙 10 – 14 Uhr
📍 MFI, Hotterstr. 16, 80331 München
Anmeldung unter anmeldung∂ausarten.org
Eintritt: Frei
In diesem Workshop schaffen wir einen geschützten Raum, um Erfahrungen mit antimuslimischen Rassismus zu reflektieren und in Worte zu fassen. Durch kreatives Schreiben entwickeln wir eigene Poetry- und Rap-Texte und entdecken die Kraft der Stimme – als Mittel des Ausdrucks, der Selbstermächtigung und des Widerstands.
Gemeinsam schreiben, teilen und stärken wir uns gegenseitig, um Perspektiven sichtbar zu machen, die oft überhört werden.
Zum Abschluss gibt es die Möglichkeit, die entstandenen Texte in einem wertschätzenden Rahmen zu präsentieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – nur die Bereitschaft, sich selbst und anderen zuzuhören.
© Stephan Schaar
Achim Waseem Seger ist ein Münchner Aktivist, Rapper, DJ und Sozialarbeiter mit ägyptisch-allgäuerischen Wurzeln. Er engagiert sich vor allem in den Bereichen Anti-Rassismus, politische Bildung, Jugendkultur und transkultureller Dialog. Er arbeitete beim Bezirksjugendring Oberbayern als Leiter der Fachstelle für Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft, bei Morgen e.V. oder der Refugio Kunstwerkstatt und entwickelt Workshops zu Rap, Poetry und Empowerment für Jugendliche.
Als Künstler tritt er unter dem Namen „Waseem“ auf und verbindet Hip-Hop mit gesellschaftlichem Engagement. Zudem organisiert er kulturelle Projekte wie das ausARTen Festival, das den jüdisch-muslimischen Dialog sowie den Kampf gegen Rassismus fördert. Darüber hinaus engagierte sich Waseem politisch unter anderem bei der Hip-Hop-Partei Die Urbane und kandidierte zeitweise für politische Ämter in Bayern.
Es gilt folgender Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, nationalistische, rassistische, antimuslimische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von den Veranstaltungen ausgeschlossen.
Wichtiger Hinweis: Von dieser Veranstaltung werden Foto- und/oder Filmaufnahmen (inklusive Ton) angefertigt. Wenn du nicht fotografiert oder gefilmt werden möchtest, kannst du direkt den/die FotografIn oder den/die Kameramann/-frau ansprechen.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Aber gerne kannst du einen von dir gewählten Betrag spenden.

