Wem gehört das Stadtbild?

Panel und Diskussion „Wem gehört das Stadtbild?”
📅 Mittwoch, 14.10.2026
🕙 19 Uhr
📍 MFI, Hotterstr. 16, 80331 München
Mit Karima Benbrahim, Miriam Davoudvandi und Burak Yilmaz
Nachdem sowohl der bayerische Ministerpräsident Markus Söder als auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz im Herbst 2025 scharfe Aussagen über “Stadtbilder” in Deutschland äußerten, bei denen rassistische, klassistische und ableistische Zwischentöne herausgelesen werden konnten und vor allem migrantisierte männlich gelesene Personen als “Störfaktor” identifiziert worden, möchten wir die Diskussion konstruktiver, ehrlicher und zielführender gestalten.
Gemeinsam mit Karima Benbrahim, Miriam Davoudvandi und Burak Yilmaz möchten wir uns mit unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema “Stadtbild” auseinandersetzen und insbesondere die Themen Klassismus, Rassismus und Männlichkeitsbildern analysieren.
© Najima El Hadouche
Karima Benbrahim
Karima Benbrahim ist Erziehungswissenschaftlerin und Konfliktmediatorin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Bildung, Rassismuskritik und Empowerment-Communityarbeit.
Neben ihrer Arbeit als Leiterin der IDA-NRW war Karima Benbrahim von 2020 bis 2023 vom Bundesinnenministerium als Mitglied in den Unabhängigen Expert_innenkreis Muslimfeindlichkeit (UEM) berufen und beriet die Bundesregierung. Sie forscht und publiziert zu intersektionaler Rassismuskritik, Rechtsextremismus sowie Community- und Empowermentarbeit in der politischen Bildung. In diesem Kontext gründete sie den BIPoC-Coworking- und Community-Space „Space2share“ in Düsseldorf.
© Bahr Kaygusuz
Miriam Davoudvandi ist Musikjournalistin, Moderatorin, Podcasterin und Autorin. In ihrer Arbeit verbindet sie Musik, Gesellschaft und psychische Gesundheit und setzt sich mit Themen wie Klassismus, Armut und feministischen Perspektiven auseinander.
Bekannt wurde sie als Chefredakteurin des Hip-Hop-Magazins Splash! Mag sowie mit dem WDR-COSMO-Podcast Danke, gut. Der Podcast über Pop und Psyche. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie unter anderem als „Musikjournalistin des Jahres“ ausgezeichnet und vom Medium Magazin zu den „Top 30 unter 30“-Journalist*innen gewählt.
Mit ihrem autobiografischen Buch Das können wir uns nicht leisten erzählt sie von finanzieller Unsicherheit und den Auswirkungen von Klassismus in Deutschland.
© Marvin Ruppert
Burak Yılmaz ist Autor und Podcaster aus Duisburg. In seiner Arbeit setzt er sich mit den Themen Armut, Männlichkeit, Rassismus und Antisemitismus auseinander. Mit seinem Buch Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass sowie seiner Bildungs- und Vermittlungsarbeit bewegt er sich zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Räumen – von Gefängnissen über Theater bis hin zu Parlamenten.
Für sein Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus wurde er mit dem Julius-Hirsch-Preis des DFB sowie dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Gemeinsam mit Aylin Celik und Kader Abdul Chahin spricht er im Podcast Brennpunkt wöchentlich über gesellschaftspolitische Themen und aktuelle Debatten.
Es gilt folgender Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, nationalistische, rassistische, antimuslimische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von den Veranstaltungen ausgeschlossen.
Wichtiger Hinweis: Von dieser Veranstaltung werden Foto- und/oder Filmaufnahmen (inklusive Ton) angefertigt. Wenn du nicht fotografiert oder gefilmt werden möchtest, kannst du direkt den/die FotografIn oder den/die Kameramann/-frau ansprechen.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Aber gerne kannst du einen von dir gewählten Betrag spenden.

