Unsere Perspektiven zählen – Solidarität jetzt!

Impulsvortrag und Panel “Unsere Perspektiven zählen – Solidarität jetzt!”
📅 Freitag, 16.10.2026
🕙 19 – 20:30 Uhr, Einlass 18:30 Uhr
📍 Kulturzentrum Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München
Mit Barbara Abdallah-Steinkopff, Özcan Karadeniz und Achim Waseem Seger
Moderation: Imen Belajouiza
Antimuslimischer Rassismus ist in vielen gesellschaftlichen Bereichen spürbar – von Alltagssituationen, im Beruf aber auch in institutionellen Strukturen verankert. Betroffene fühlen sich oft alleine gelassen, missverstanden, hilflos. Wie können Betroffene ihre Stimmen stärken und gesellschaftlich sichtbarer werden? Welche Rolle spielen psychologische Unterstützung, künstlerischer Ausdruck und wissenschaftliche Forschung im Kampf gegen Diskriminierung?
Im interdisziplinären Panel “Unsere Perspektiven zählen – Solidarität jetzt!” diskutieren Expert:innen aus Psychotherapie, Kunst und Wissenschaft über Strategien des Empowerments, persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten. Die Teilnehmer:innen beleuchten, wie persönliche Resilienz, kreative Ausdrucksformen und analytische Perspektiven miteinander wirken können, um antimuslimischem Rassismus wirksam zu begegnen.
© Barbara Abdallah-Steinkopff
Barbara Abdallah-Steinkopff
Barbara Abdallah-Steinkopff, Dipl.-Psych., ist psychologische Psychotherapeutin und zudem tätig als Dozentin, Supervisorin und Autorin nach 30-jähriger Mitarbeit bei Refugio München, Beratungs- und Behandlungszentrum für traumatisierte Geflüchtete. Die Thematik hat sie bereits in einem Artikel zu Rassismus an Schulen bearbeitet.
Außerdem bietet sie Seminare zu Themen mit den Schwerpunkten kontextsensible und rassismuskritische Psychotherapie, Traumafolgestörungen, dolmetscher gestützte Psychotherapie und Elternberatung bei migrierten Familien an.
© Özcan Karadeniz
Özcan Karadeniz ist Referent für Community Outreach im Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor sowie im Leitungsstab des DeZIM-Instituts. Er koordiniert zivilgesellschaftliche Dialog- und Begleitprozesse und arbeitet daran, community basiertes Wissen systematisch in Forschungsprozesse einzubeziehen. Zuvor war er viele Jahre in leitender Funktion in Nichtregierungsorganisationen tätig. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Vermittlung rassismus- und diskriminierungskritischer Perspektiven in Wissenschaft, Bildung, Politik und Öffentlichkeit, unter anderem durch Vorträge, Essays, Ausstellungen, Dokumentarfilme und weitere politisch-bildnerische Formate.
Özcan Karadeniz hat an verschiedenen Hochschulen gelehrt. Als Mitglied des vom Bundesministerium des Innern und für Heimat berufenen Unabhängigen Expertenkreises Muslimfeindlichkeit hat er zudem die Bundesregierung beraten.
© Stephan Schaar
Achim Waseem Seger ist ein Münchner Aktivist, Rapper, DJ und Sozialarbeiter mit ägyptisch-allgäuerischen Wurzeln. Er engagiert sich vor allem in den Bereichen Anti-Rassismus, politische Bildung, Jugendkultur und transkultureller Dialog. Er arbeitete beim Bezirksjugendring Oberbayern als Leiter der Fachstelle für Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft, bei Morgen e.V. oder der Refugio Kunstwerkstatt und entwickelt Workshops zu Rap, Poetry und Empowerment für Jugendliche.
Als Künstler tritt er unter dem Namen „Waseem“ auf und verbindet Hip-Hop mit gesellschaftlichem Engagement. Zudem organisiert er kulturelle Projekte wie das ausARTen Festival, das den jüdisch-muslimischen Dialog sowie den Kampf gegen Rassismus fördert. Darüber hinaus engagierte sich Waseem politisch unter anderem bei der Hip-Hop-Partei Die Urbane und kandidierte zeitweise für politische Ämter in Bayern.
In Kooperation mit
Es gilt folgender Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, nationalistische, rassistische, antimuslimische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von den Veranstaltungen ausgeschlossen.
Wichtiger Hinweis: Von dieser Veranstaltung werden Foto- und/oder Filmaufnahmen (inklusive Ton) angefertigt. Wenn du nicht fotografiert oder gefilmt werden möchtest, kannst du direkt den/die FotografIn oder den/die Kameramann/-frau ansprechen.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Aber gerne kannst du einen von dir gewählten Betrag spenden.



